Entscheidungen treffen: Du kannst nicht ewig mal so und mal so!

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Entscheidungen treffen: Welche Schuhe ziehe ich heute an? Habe ich noch genug Zeit oder bin ich zu spät dran? Soll ich zuerst meine Anrufe tätigen oder eines der vielen anderen wichtigen Dinge erledigen?

Wer länger nachdenkt, fällt die besseren Entscheidungen? Das stimmt nicht. Wer die falsche Wahl trifft, ist verloren? Quatsch. Einfach machen wird belohnt? Genau. Andere Entscheidungen lassen sich nicht so einfach treffen: Wir überlegen lange hin und her und entscheiden uns am Ende falsch oder eventuell auch überhaupt nicht und verschieben die Entscheidung.
Kennst du das auch? Ich wette: ja!

Kopf oder Bauch?

Viele unserer Spontanurteile treffen wir unbewusst und aus dem Bauch heraus. Aber sind sie deswegen besser? Erstaunlicher weise: ja. Meistens jedenfalls.

Über die Macht der Intuition schrieb schon der New Yorker Journalist Malcolm Gladwell den Bestseller Blink. Wie Gladwell sind inzwischen viele davon überzeugt: Bauchentscheidungen sind keinen Deut schlechter als die des Verstandes, dafür aber zig Mal schneller.

Wenn du eine Entscheidung triffst, kannst du einen Fehler machen. Dieses Risiko besteht natürlich immer. So kann es zum Beispiel vorkommen, dass du einem potentiellen Kunden ein Angebot machst und er es ablehnt weil es ihm nicht zusagt oder ihm einfach zu teuer ist. Passiert dir dies und du fragst nachher nach, woran es lag, dass du nicht den Zuschlag erhalten hast, kannst du später immerhin von dieser Erfahrung profitieren und daraus für die Zukunft Handlungen ableiten.

Dummerweise achten wir Menschen häufig mehr auf den mit der Oliver Pracht BlogEntscheidung verbunden Verlust und trauern diesem hinterher, als uns über das Objekt unserer Wahl zu freuen. Und das führt dazu, dass wir aus Angst vor Verlusten ziemlich dämliche Entscheidungen treffen, solche die kurzfristig Belohnungen versprechen.

 

Entscheidungen treffen:

Im Dunklen treffen wir rationalere Entscheidungen. Wenn du das nächste Mal vor einer wichtigen Entscheidung stehst und diese mehr rational als emotional treffen möchtest – dimme das Licht. Kein Scherz. Wissenschafter um Alison Jing Xu von der Rotman School of Management und Aparna Labroo von der Northwestern Universität wollen herausgefunden haben, dass helles Licht unsere Emotionen – ob positiv oder negativ – verstärkt.

Das heißt für den Alltag: Solltest du beispielsweise stark emotionale Produkte verkaufen – wie zum Beispiel Blumen – könnte es Sinn haben, dein Ladenlokal hell auszuleuchten. Willst du hingegen eine schwierige (diplomatische) Verhandlung führen oder ein Meeting absolvieren, in dem vor allem eine sachliche Entscheidung gefunden werden soll, dimme besser das Licht.

Mit voller Blase bessere Entscheidungen treffen

Nicht lachen! Wissenschaftler der niederländischen Universität von Twente haben das tatsächlich untersucht. Ergebnis: Je voller die Blase und je mehr die Probanden deshalb auf der Stelle trippelten, desto eher entschieden sie sich für langfristige Ziele und Vorteile.
Interessanter Nebeneffekt in der Kontrollgruppe: Allein der Gedanke an Worte, die die Personen mit dem Wasserlassen assoziieren, führte zu ähnlichen Effekten. Harndrang-Effekt nennen Fachleute das, und die Begründung ist dann doch recht rational: Offenbar ist es so, dass wir, wenn wir einen Impuls kontrollieren können, auch die Kontrolle über diverse andere Impulse gewinnen. Oder etwas vereinfacht ausgedrückt: Wer es schafft, seinen Harndrang kurzfristig zu unterdrücken, der kann auch kurzfristigen Versuchungen besser widerstehen.

Stress führt zu riskanteren Entscheidungen

Vor allem Manager sollten sich dieses Effektes bewusst sein. Viele von ihnen Oliver Pracht Blogstehen tagein, tagaus unter hohem Druck. Wie aber kanadische Wissenschaftler um Theodore Noseworthy von der Universität von Guelph herausfanden, neigen Manager in dem Fall dazu, sich für die riskantere Alternative zu entscheiden. Der Stress distanzierte sie rational von den möglichen
negativen und langfristigen Konsequenzen für das Unternehmen. Wie das für Alpha-Tiere so üblich ist, gehen die bei Stress eben lieber in den Angriffs-Modus, obwohl sie unter normalen Umständen nachweislich eine ausgewogene Problemlösungskompetenz besaßen. Haben Manager diesen äußeren Druck nicht, wägen sie gründlicher ab, reflektieren mehr und wählen besser, wie Noseworthy zusammenfasst.

Wir entscheiden uns meist für die erste Option

Wenn wir schnell zwischen mehreren Alternativen wählen müssen, entscheiden wir uns in der Regel für die erste Option. Und das ist unabhängig davon, ob es sich um Konsumgüter oder Geschäftsstrategien handelt, so eine Studie von Dana R. Carney von Universität von Kalifornien in Berkeley und ihrer Kollegin Mahzarin R. Banaji, Psychologie-Professorin an der Harvard Universität.

Die Erklärung ist allerdings recht simpel: Wenn wir uns beispielsweise zwischen verschiedenen Jobangeboten entscheiden, dann wählen wir eher die erste Position in der Liste, weil die auch oft unseren Traumberuf darstellt. Heißt: Die Liste war schon vorher priorisiert. Weil das aber so ist, konditionieren wir uns damit zugleich, Motto: Das Erste ist das Beste. Und einmal gelernt, bleiben wir diesem Muster auch bei späteren Entscheidungen treu. Um gute Entscheidungen treffen zu können ist das aber nicht immer von Vorteil.

Intuition:

Ständig erhalten wir unbewusst Botschaften von unserem Inneren. Leider haben die meisten von uns verlernt sie zu erkennen, sie zu deuten und sie ernst zu nehmen. Die Sprache der Intuition unterscheidet sich deutlich von der Sprache des Verstandes. Intuition drückt sich meist durch Bilder, Symbole oder sonstigen Fragmenten aus.

Eine Möglichkeit Intuition besser wahrzunehmen besteht darin, unsere rechte Gehirnhälfte zu trainieren. Um die rechte Seite zu trimmen, können zielgerichtete Visualisierungen sowie geführte Meditationen als auch freies Malen ungemein nützlich sein. Hier gilt es den intuitiven Wahrnehmungsprozess der rechten Gehirnhälfte, ohne die geringste Bewertung der linken, rational ausgerichteten Gehirnhälfte wahrzunehmen.

Wir können die rechte Gehirnhälfte auch trainieren indem wir neue Koch- und Backrezepte zubereiten. Wenn wir beim Anrichten der Speisen unserer Phantasie freien Lauf lassen und unseren Eingebungen folgen, ist dies ein guter Weg um unsere rechte Gehirnhälfte auf das Empfangen von intuitiven Botschaften zu schulen.

Musik kann ebenso als Übung für die rechte Gehirnhälfte nutzbar gemacht werden, indem wir sie als Hintergrundmusik abspielen lassen. Bestimmte Klänge beflügeln oder beruhigen unsere Stimmung und können auch beim Lesen eines Buches eine konstruktive Stimmung bewirken.

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