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Ich bin der Meinung, dass fremdbestimmte Zeiten überholt sind und ein freies Leben jedem zusteht, der es möchte. Ich denke auch, dass Menschen ausschließlich dazu erschaffen wurden, um frei zu sein und ihr Leben genauso gestalten zu können, wie sie möchten. Ohne Vorschriften, ohne Zwänge und ohne Ängste vor Kündigung oder sonstigen systemtechnischen Regeln. Um einen Schritt in diese Richtung gehen zu können, habe ich hier einige Tipps für dich:


1:
Bitte um Verzeihung, nicht um Erlaubnis

Das ist der erste Tipp den ich dir in diesem Artikel ans Herz legen möchte. Mit diesem Tipp kann erreicht werden, etwas mehr Freiheit und vor allem auch Entscheidungsfreiheit im Leben zu haben. Nur wenn wirklich etwas gänzlich schief läuft und Schaden verursacht wird, ist es erforderlich sich zu entschuldigen. Wenn du also etwas vorhast, es aber gewohnt bist, vorher um Erlaubnis zu fragen, kann dies alleine schon ein Hinderungsgrund sein, das Vorhaben zu starten. Wenn du davon überzeugt bist, dass dir dieses Vorhaben gelingen wird, dann starte einfach los und gib dein Bestes.
Sollte das Ende des Vorhabens mit Erfolg gekrönt sein, wird kein Hahn danach krähen, dass du nicht um Erlaubnis gefragt hast. Sollte dein Vorhaben scheitern, ist es leichter sich zu entschuldigen und aus dem Fehler zu lernen, als sich bei der Erlaubnisfrage im Vorfeld bereits erzählen zu lassen, dass dein Vorhaben nicht funktionieren wird.

2: Trau dir mehr zu
99% Prozent der Menschen auf der Welt, sind davon überzeugt, dass sie nicht in der Lage wären Großes zu leisten. Somit streben sie nur nach dem Mittelmaß. Es ist aber gerade bei den realistischen Zielen der Wettbewerb am härtesten. Und aus diesem Grund ist es paradoxerweise viel härter mittelmäßige Ziele zu erreichen, als große Ziele zu erreichen. Du darfst nicht den Fehler machen, die Konkurrenz zu überschätzen und dich selber zu unterschätzen. Du bist besser als du glaubst.

3: Das Parkinson`sche Gesetz
Ob du es glauben magst oder nicht, weniger zu tun ist eine unabdingbare Voraussetzung um mehr zu erreichen. Steigere deine Produktivität. Nutze dafür das Parkinson`sche Gesetz. Wir haben generell etwa 8 Stunden Arbeitszeit am Tag zur Verfügung und daher füllen wir auch genau diese Zeit aus. Wenn wir 15 Arbeitsstunden täglich zur Verfügung hätten, dann würden wir auch alle 15 Stunden ausfüllen. Wenn aber einmal ein Notfall eintritt und wir den Arbeitsplatz in drei Stunden verlassen müssen, dann schaffen wir es meistens auch, unsere Aufgabe magischerweise in drei Stunden fertig zu bekommen.
Das Parkinson`sche Gesetz besagt, dass sich die scheinbare Wichtigkeit und die Komplexität einer Aufgabe in genau dem Maße ausdehnen, die wir an Zeit zur Verfügung haben. Es hat also die zur Verfügung stehende Zeit Einfluss darauf, wie lange wir für eine bestimmte Aufgabe benötigen, um sie fertig zu haben.

Die Qualität der Arbeit wird sich höchstwahrscheinlich sogar steigern, weil konzentriert gearbeitet wird.

4: Biete eine konkrete Lösung an
Frage nicht mehr nach der Meinung anderer und beginne damit Lösungen vorzuschlagen. Beginne mit kleinen Dingen. Wenn jemand fragt, was wollen wir Essen heute Abend? Welchen Film wollen wir sehen heute Abend? Was wollen wir machen heute Abend? Dann frage nicht zurück: Was würdest du denn vorschlagen ? Biete stattdessen eine Lösung an und mache Schluß mit dem Hin und Her und triff eine Entscheidung. Du wurdest gefragt, also biete eine Lösung an.

5: Informationsfastenkur
Genehmige dir eine einwöchige Informationsfastenkur. Geh auf Entzug. Keine Zeitungen, Zeitschriften und Hörbücher. Keine TV oder Radiosendungen mit informativen Inhalt und auch keine Nachrichtenseiten im Internet. Keine Bücher. Kein Surfen im Internet. Frag dich bei allem: Ist diese Information wichtig für mich? Nach dieser Woche wirst du begeistert sein, was du alles geleistet hast und wirst automatisch in Zukunft besser darauf achten, welche Informationen du an dich heran lässt.

6: Übe dich in der Kunst der Nichtvollendung.
Wenn du eine Information erhältst, die dir nicht dienlich oder sogar Käse ist, lege den Artikel weg und lese ihn nicht weiter. Gewöhne dir an, langweilige und unproduktive Dinge nicht abzuschliessen, wenn es nicht ein Vorgesetzter von dir verlangt. Wenn du im Kino bist und der Film langweilig ist, mach das du da rauskommst. Hab den Mut um das Kino zu verlassen und scher dich nicht darum, was andere von deiner Reaktion halten.

7: Lass dir keinen Müll aufdrängen
Das Wichtige zu tun und das Triviale zu ignorieren ist vor allem deshalb so schwierig, weil alle Welt sich verschworen zu haben scheint, dir irgendwelchen Müll aufzudrängen. Jede Unterbrechung hindert uns daran, eine wichtige Aufgabe von Anfang bis zum Ende abzuarbeiten. Erledige bis spätestens 11 Uhr Vormittags die wichtigeste Aufgabe des Tages. Ohne Aufschiebung. – Timothy Ferriss

Spare Zeit, sortiere Informationen, sei so frei wie du sein kannst und lass es dir gut gehen. Die Hauptsache dabei ist endlich mit dem zu beginnen, was du dir schon lange vorgenommen hast. Beginne mit einem ersten kleinen Schritt von dem du weißt, dass du ihn umsetzen kannst. Ein freier Geist ist unendlich schöpferisch, für ihn ist alles möglich.