So hörst du auf dir im Weg zu stehen

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g1Die negativen, emotionalen Zustände sind es, die zwischen dir und deinem Erfolg, deinen Zielen und deinem persönlichem Glück stehen. Sie beeinflussen dein Handeln und wirken sich dadurch auf deine Ergebnisse im Leben aus. Sie halten dich in Stillstand gefangen, verbrauchen wertvolle Denkreserven und vergiften dich und deine Umwelt.

Jedes Mal, wenn wir als Kinder oder Jugendliche Äußerungen hörten, verinnerlichten wir sie als Wahrheit. Das gilt gleichermaßen für die positiven wie für die negativen Glaubenssätze. Wir prägten sie uns ein, damit wir sie nie vergessen.

Genau da liegt das Problem. Wir werden erwachsen und bekommen all diese Behauptungen aus der Kindheit nicht mehr aus dem Kopf. Bei allem, was wir fortan tun, schickt uns das Unterbewusstsein die kleinen prägnanten Sprüche in unsere Gedanken. Die Folge: Die Weisheiten der Erziehungsberechtigten hindern uns oftmals, befreit durchs Leben zu gehen.

Glaubenssätze sind nicht die Wahrheit

Um Wahnsinn als Wahnsinn zu erkennen, dazu gehört geistige Gesundheit. Weil ich kein Abitur habe, kann ich keine Karriere machen. Weil ich klein bin, nimmt mich keiner ernst. Weil ich zu schüchtern bin, werde ich nie einen Partner finden. Weil ich an meinen Fingernägeln kaue / einen Pickel habe / zugenommen habe / nicht unterhaltsam genug bin, muss ich mich verstecken.

Endlos könnte man sie weiterführen, die Liste von Konditionierungen und Glaubenssätzen, die so viele von uns einschränken und von dem abhalten, was wir wirklich wollen. Solche Sätze bremsen Erfolg, Beziehungen, die Gesundheit, die Verwirklichung von Träumen aus – oder verhindern sie sogar ganz.

Die gute Nachricht ist: es sind nur Glaubenssätze

Gedankenmüll, der dich vielleicht schon lange fertig macht und dichg2 nicht weiterkommen lässt, kannst du loslassen. Das könnte dein Schlüssel zu einer neuen Realität sein, die du dir selbst baust – genau so, wie du dir die bisherige selbst gebaut hast. Die wahrgenommene Realität ist nämlich nichts anderes ein Haufen von Glaubenssätzen, nach denen sämtliche Erfahrungen verzerrt, eingeordnet und bewertet werden.

In jenem Augenblick wo du erkennst, dass du ein Vorurteil hast, in jenem Moment existiert es nicht mehr – nicht für dich. Die Probleme werden bleiben, aber nur als Potentiale. Natürlich sind nicht alle Glaubenssätze negativ und viele erfüllen eine wichtige Funktion. Daher bedeutet ein Hinterfragen nicht gleich sie automatisch loszuwerden.

Veränderung

Willst du etwas in deinem Leben verändern? Hast du es satt, dich ständig an vorgegebene Termine zu halten? Entwickelt sich dein Freiheitsdrang immer mehr und mehr? Hältst du dich immer weniger an Vorgaben? Brauchst du mehr Freiraum und nervt dich deine aktuelle Realität?

Du landest aber immer wieder bei den gleichen Antworten und bekommst Angst. Ich kann doch jetzt nicht meinen festen Job wechseln! Ich kann mich doch jetzt nicht von meinem Partner trennen! Wie soll ich das denn finanzieren!

Schau mal genau hin. Es handelt sich hierbei um Gedanken die Meinungen wiedergeben. Diese Meinungen verursachen Ängste und sofort bist du der Meinung: Das geht nicht!

Du bist der Meinung, dass es nicht geht. Du glaubst fest daran, dass es nicht funktionieren wird und deshalb wird es auch nicht funktionieren. Was wäre aber, wenn der Drang nach Veränderung im Laufe der Zeit so stark wird und du aber immer weiter daran glaubst, dass du nichts verändern kannst?

Du stehst dir selber im Weg

Dein Ziel, das du zu erreichen wünscht, wird aus einem bestimmten g3 Grund verhindert. „Ich würde sofort die Stelle in der Auslandsvertretung antreten, aber ich muss Rücksicht auf meine Familie nehmen.“ zeigt das typische Sprachmuster von Glaubenssätzen auf: „Ich will X, aber Y verhindert es.“ Um solche Glaubenssatz aufzulösen, frage Dich:

  • Wie genau hindert dich Y daran, X auszuführen bzw. zu realisieren?
  • Welche Befürchtungen sind mit dem Gedanken verbunden, X zu realisieren? Was würde dann eintreten?
  • Welche Befürchtungen sind mit dem Gedanken verbunden, X nicht zu realisieren?
  • Was würde es bedeuten, wenn du X dennoch tun würdest?

Die Antworten, die du dir erarbeitet hast, werden sicherlich den einen oder anderen Aha-Effekt ausgelösen. Nutze diesen, um eine Veränderung von Glaubenssätzen einzuleiten – und so den Weg für deine Änderung wieder freizumachen.

Die Menge deiner Glaubenssätze bestimmen deine Realität. Wenn du ständig bestimmte Dinge denkst, dann wirst du sie irgendwann glauben. Sie formen dann deine Realität. Die Betonung liegt hier auf “deine”. Denn es ist nicht die Realität. Die Realität gibt es nicht.

Ängste

g4Über Ängste herrschen eine Menge Glaubenssätze. Ich dachte früher, ich wäre der Einzige, der diese verdammten Ängste hat und alle anderen würden mit Bravour durchs Leben schweben. Außerdem dachte ich, all diese erfolgreichen Menschen müssen irgendwas haben, was ich nicht habe. Einen verborgenen Schlüssel. Ich dachte sie wüssten etwas, das ich nicht weiß.

Der einzige Unterschied zwischen Menschen, die sich selbst im Weg stehen und welchen, die wirklich erfolgreich sind und auf ihre Ziele zuarbeiten ist die Art und Weise, wie sie mit ihren Ängsten umgehen.

Erfolgreiche Menschen Wissen, dass Ängste zu haben normal ist und dass mit ihnen umgegangen werden muss. Sie akzeptieren sich dafür, dass die Angst da ist. Sie treten in Kontakt mit ihrem Körper und spüren, was die Angst auf einer körperlichen Ebene mit ihnen macht.

Fazit:
Was die Angst erst die Kontrolle übernehmen lässt ist unsere mentale Bewertung. Wenn wir krampfhaft versuchen, die Angst loszuwerden, wird sie unerträglich. Ändere dein Glaubenssystem mit dem ersten Schritt, dass du dir, bei schlecht anfühlenden Gedanken darüber im klaren bist, dass es sich hier um einen Glaubenssatz und nicht um die Wahrheit handelt.

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